Titelaufnahme

Titel
Die Bündische Jugend in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg : Geschichtlicher Überblick und Analyse autobiographischer Texte / vorgelegt von Christian Zapf
Weitere Titel
The "Bündische Jugend" in Germany after the First World War :a historical overview and an analysis of autobiographies
Verfasser/ VerfasserinZapf, Christian
Begutachter / BegutachterinStaudinger, Eduard
ErschienenGraz, 2015
Umfang143 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Deutschland / Bündische Jugend
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-95341 Persistent Identifier (URN)
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Die Bündische Jugend in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg [0.95 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit widmet sich der bündischen Jugendbewegung in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. Die Bündische Jugend, gegründet in den frühen 1920er Jahren, war im Vergleich zu den anderen Jugendverbänden der Weimarer Zeit zahlenmäßig kaum von Bedeutung, doch ihr spezieller Stil übte eine derartige Anziehungskraft auf weite Teile der Jugend aus, dass sich nur wenige Verbände dem Einfluss der bündischen Bewegung entziehen konnten. Ihren Ursprung hat die Bündische Jugend dabei in der „Wandervogelbewegung“, die am Ende des 19. Jahrhunderts ins Leben gerufen wurde und als Ausgangspunkt der deutschen Jugendbewegung gilt, die bis 1933 weite Teile der deutschen Jugend erfassen sollte. Den Jugendlichen ging es dabei meist um ein Entkommen aus der als starr und konservativ empfundenen Gesellschaft, hinein in eine Gruppe von Gleichaltrigen, in welcher sie nach Halt und Anerkennung suchten. Als Merkmale der Bündischen Jugend gelten Wander- und Lagerfahrten, gemeinsames Singen und Tanzen sowie der Versuch, ein möglichst eigenständiges Leben zu führen. Doch die sich zuspitzende politische und wirtschaftliche Lage der 1920er und beginnenden 1930er Jahre machte auch vor den Bünden nicht Halt, und mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 kam es zu einer völlig neuen Situation für die Bewegung. In dieser Diplomarbeit wird die Bündische Jugend anhand von Fachliteratur als auch Quellen einer genauen Untersuchung unterzogen. Als Quellen dienen autobiographische Schriften von vier männlichen Mitgliedern der Bünde. Nach einem theoretischen Teil über die Beurteilung von Autobiographien als historische Quelle wird ein Überblick über den historischen Kontext, in welchem die Bündische Jugend stand, gegeben. Im dritten Teil dieser Arbeit erfolgt schließlich die Analyse und Interpretation der autobiographischen Werke im Hinblick auf die bündische Bewegung.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis addresses the “Bündische Jugend” Youth Movement in Germany after the First World War. Compared to the other youth leagues the “Bündische Jugend”, which was founded in the early 1920s, was rather insignificant as far as membership figures are concerned, but its specific style appealed to so many young people that only a small number of groups was able to elude its influence. The “Bündische Jugend” has its origins in the “Wandervogel” movement, which was brought into being at the end of the 19th century and is considered the starting point of the German Youth Movement, which, until 1933, a great number of young people should participate in. Most adolescents joined the “Bündische” movement because they wanted to escape a society that they perceived as conservative and rigid, and instead join a group of peers, in which they were seeking stability and appreciation. The features of the movement are hiking trips, joint singing and dancing as well as the attempt to live a life as independently as possible. However, the problematic political and economic situation of the 1920s and early 1930s also affected the “Bünde”, and in 1933, the take- over of power by the National Socialists caused an entirely new situation for the movement. In this thesis a detailed investigation of the “Bündische Jugend” is carried out based on subject literature as well as academic sources. Autobiographies of four male members of the “Bünde” are used as academic sources. Following a theoretical part about the assessment of autobiographies as historical sources, an overview of the historical context is given. In the third part of this thesis an analysis and interpretation of the autobiographies is conducted.

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