Titelaufnahme

Titel
Ein Mensch ist keine Insel : Beziehungs- und Netzwerkstrukturen von langfristig fremduntergebrachten Kindern und Jugendlichen des SOS Kinderdorfs in Stübing / vorgelegt von Julia Hofer ; Kerstin Regitnig
Weitere Titel
Human life cannot exist like an island : relationships and network structures of children and adolescents who live in a long-term out-of-home-care in the SOS children village in Stübing
Verfasser/ VerfasserinHofer, Julia ; Regitnig, Kerstin Maria
ErschienenGraz, 2016
Umfang186 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Kind / Jugend / Fremdunterbringung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-95338 Persistent Identifier (URN)
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Ein Mensch ist keine Insel [2.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Masterarbeit setzt sich mit der Fragestellung auseinander, wie langfristig fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche, die an einem exemplarisch gewählten Standort des SOS Kinderdorfs aufwachsen, ihre sozialräumliche Vernetzung aus eigener Perspektive wahrnehmen, erleben und beschreiben. Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, den Perspektiven von Kindern und Jugendlichen Raum zu geben, um sie nicht als Objekte der Forschung über die Meinung Dritter zu definieren. Die Ergebnisse dieser Untersuchung ermöglichen einen unverfälschten, nicht von Erwachsenen verzerrten Blick auf die sozialräumliche Einbettung von langfristig fremduntergebrachten Kindern und Jugendlichen. Durch die Gegenüberstellung von unterschiedlichen Unterbringungsformen, der Kinderdorffamilie und der Kinderwohngruppe, sollen Parallelen, Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede aufgezeigt werden. Dies soll einen konstruktiven weiterführenden Entwicklungsprozess begünstigen. Im Sinne der Methodentriangulation werden die Daten zur Erhebung der Forschungsfrage mit Zuhilfenahme mehrerer Methoden erhoben. Das Forschungsteam bedient sich methodisch der Dokumentenanalyse, der egozentrierten Netzwerkanalyse speziell dem Verfahren der Netzwerkkarte und dem Zugang qualitativer Interviews, um die komplexen Interaktionsebenen zwischen Individuen zu erheben, zu analysieren und in ihren lebensweltlichen Zusammenhängen zu erfassen.Die Ergebnisse dieser Studie zeigen deutlich wahrnehmbare Unterschiede in den Netzwerken von Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichen Fremdunterbringungsformen. Die Kontaktkreise der Befragten aus den Kinderwohngruppen weisen wesentlich mehr Bezugspersonen auf. Während sich die Stichprobe der Kinderdorffamilie wesentlich mehr innerhalb des Standortes vernetzt und auch dort ihrer Bezugspersonen verortet, verlagern sich die in den Beziehungsdimensionen angeführten Kontakte der Stichprobe der Kinderwohngruppe mehr nach außen.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis deals with the issue of long term ‘foreign housed children and youths, growing up in a SOS childrens village family or such similar long-term childrens group homes. The idea is to describe how these children and youth experience and perceive the society around them, as well as their own social networks.This work aims towards giving a chance to these children, so that they can be more than just research subjects for others. The study aims to streamline the idea of social embedding of long term foreign housed children and youth. Apart of this research aims at the world that is created around these children and youth at alternative care institutions. The results try to show how much potential is housed in these institutions and how it can be harnessed even further.Through the comparison of different forms of accommodation we demonstrate parallels, similarities, but also differences. This should encourage a constructive further development process. This work uses alternates theoretical access of "social capital" and the results of the professional discourse of socio-spatial orientation in social work. With the help of this scientific framework a collection of individual perceptions and a complex analysis of the kids and young people should be enabled possible.The data are obtained by using the methods of triangulation. The research team uses the “document analysis”, the “ego-centered network analysis” - especially the process of the network card and the access of qualitative interviews to collect the complex levels of interaction between individuals, to analyze and capture in their life-world contexts. The results of this study clearly show differences in the networks of children and youth in different care forms. The children and youth who are living in long term childrens group homes have more people in their own networks. The contacts who they listed in the different relationship dimensions are more outward shifted.

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