Titelaufnahme

Titel
Growing up with loss: : narratives of coping for young adult readers / vorgelegt von Katja Berghofer
Verfasser/ VerfasserinBerghofer, Katja
Begutachter / BegutachterinMaierhofer, Roberta
ErschienenGraz, 2016
Umfang124 Blätter : Zusammenfassungen in deutscher und englischer Sprache
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Foer, Jonathan Safran <Extremely loud and incredibly close> / Maynard, Joyce <The usual rules> / Erwachsenwerden <Motiv>
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-95237 Persistent Identifier (URN)
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Growing up with loss: [0.88 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Unzählige Werke wurden als Reaktion auf 9/11 verfasst, ein Ereignis, das oft als weltverändernd betitelt wird. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die Romane Extremely Loud and Incredibly Close von Jonathan S. Foer und The Usual Rules von Joyce Maynard in Bezug auf die Darstellung des Erwachsenwerdens mit einem Verlust, der durch 9/11 verursacht wurde, zu analysieren. Die Analyse beschäftigt sich mit narrativen und strukturellen Elementen der Texte, der Darstellung der Verarbeitung des Todes eines Elternteils durch die Charaktere und der Rolle, die die Familienverhältnisse dabei spielen. Außerdem wird betrachtet, inwiefern Erinnerungen und visuelle Eindrücke den Bewältigungsprozess der Figuren beeinflussen. Abschließend werden Möglichkeiten und Vorteile, diese Texte im Unterricht zu verwenden, behandelt. Um die Analyse durchführen zu können, wurde ein Theorieteil vorangestellt, in dem sowohl psychologische wie auch literarische Erkenntnisse präsentiert werden. Die Analyse zeigt, dass die ausgewählten Texte viele Gemeinsamkeiten haben. Die Erzählinstanzen sind in beiden Fällen die jugendlichen Protagonisten, die versuchen mit dem Verlust eines Elternteils zurechtzukommen und ihre Leben weiterzuführen. Beide Autoren schenken den Konsequenzen für das Individuum sowie für die ganze Familie sehr viel Aufmerksamkeit. Trotz dieser Gemeinsamkeiten entwickeln sich die Verarbeitungsprozesse der Hinterbliebenen sehr unterschiedlich. Die Arbeit beweist des Weiteren, dass die ausgewählten Romane dazu verwendet werden können, Lernende auf wichtige Ereignisse der Weltgeschichte aufmerksam zu machen, ihre Kompetenzen in der Kultur- und Literaturwissenschaft zu verbessern und die persönliche Weiterentwicklung zu fördern. Mit Blick auf die Zukunft bleibt zu sagen, dass sich weiterführende Forschung über die Verwendung dieser oder ähnlicher Texte in pädagogischen Settings als ertragreich erweisen würde.

Zusammenfassung (Englisch)

Innumerable works of art have been produced in response to 9/11, which is often referred to as an event that changed the world. The aim of this thesis is to analyze two novels, Extremely Loud and Incredibly Close by Jonathan S. Foer and The Usual Rules by Joyce Maynard, with regard to with respect to their portrayal of youth that grows up with loss after 9/11. The analysis investigates narrative and structural elements, the portrayal of the characters struggle to cope with parental death and the role the family dynamics play in the coping and recovery process. In addition, the importance of memories and the role visual input plays in the coping and recovery process of the characters is discussed. Finally, some possibilities and benefits of using these texts in pedagogical settings are dealt with. In order to conduct this analysis, a theoretical framework was first provided, which combines psychological and literary insights. The analysis shows that the two texts share many elements. The main narrative instances are the adolescent protagonists, who try to cope with parental loss and find a way to move forward with their lives. The effects on the individuals as well as the consequences for the family structure are stressed equally. Although these aspects appear in both narratives, the coping and recovery processes of the bereaved children develop very distinctly. Furthermore, the thesis demonstrates that the selected novels can be used to raise students awareness of important events in global history, improve their competences in cultural and literary studies as well as foster personal growth. Looking to the future, more research on how to employ these or similar texts for young adult readers in pedagogical settings would certainly prove fruitful.