Titelaufnahme

Titel
Der Verein als Kulturträger : die Vereinsorganisation anhand ausgewählter Praxisbeispiele / vorgelegt von: Elisa Mathauer
Weitere Titel
The association as a transporter of culture - The association's organisation on the basis of practical examples
Verfasser/ VerfasserinMathauer, Elisa
Begutachter / BegutachterinWieser, Bernd
ErschienenGraz, 2015
Umfang61 Blätter : 1 Blatt Zusammenfassung
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Verein / Kunstbetrieb / Kulturbetrieb / Recht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-95185 Persistent Identifier (URN)
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Der Verein als Kulturträger [0.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Diplomarbeit war es herauszufinden, ob die Rechtsform Verein für Kunst- und Kulturbetriebe unterschiedlicher Konstellationen die geeignete Rechtsform in wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht darstellt. Nachdem im ersten Teil der Arbeit Allgemeines über den Verein im Sinne des VerG 2002 beschrieben wurde, wurden im zweiten Teil Kunst- und Kulturvereine in der österreichischen Vereinslandschaft näher untersucht. Als Methode - um einen repräsentativen Überblick über den Forschungsschwerpunkt zu bekommen - wurde ein Fragebogen ausgewählt, der an zahlreiche Kunst- und Kulturvereine in Österreich verschickt wurde.Aus der Fragebogenuntersuchung ergab sich, dass die Förderung von Kunst und Kultur das vordergründige Vereinsziel ist. Die Wiener Philharmoniker fördern zudem ihre Mitglieder und deren Angehörige, wodurch es sich hierbei nicht um einen gemeinnützigen Verein im Sinne des Vereinsgesetzes handelt. Die Rechtsform Verein dient für die befragten Vereine als professioneller Rahmen, in dem kulturelle und künstlerische Ideen verwirklicht werden können. Der einfache Gründungsvorgang, das nicht notwendig sein von Grundkapital und der bessere Zugang zur Lukrierung finanzieller Mittel überzeugte die befragten Forschungsobjekte die Rechtsform Verein zu wählen. Das Ehrenamt, die Haftung des Vereinsobmannes, das Vereinsbudget, die strengen Arbeitszeitregelungen und die Beschränkungen bei gewerblichen Tätigkeiten wurden von den Vereinen als Problemfelder angesprochen. Trotz der angeführten Problemfelder überwiegen die genannten Vorteile dieser Rechtsform, dass laut Befragung der Verein die optimale Rechtsform für Kunst- und Kulturbetriebe darstellt.

Zusammenfassung (Englisch)

The objective of this thesis was to find out whether the association from the economic and legal point of view is a suitable legal form for art and culture establishments in various constellations.While the first part of the thesis features general information about the association within the meaning of the Law on Associations, 2002, the second part examines the Austrian associations in greater detail. The method of choice to obtain a representative overview of the research focus was a questionnaire sent out to numerous art and culture associations in Austria.The result of the survey by questionnaire was that the primary objective of an association is the promotion of art and culture. The Vienna Philharmonic Orchestra additionally promotes its members and their families, although it must be emphasized that this is not a non-profit association within the meaning of the law on associations. For the interviewed associations the legal form of an association provides a professional framework in which cultural and artistic ideas can be implemented. The simple establishment method, the fact that no capital stock is needed and the easier access to financial funds were convincing reasons for the interviewees to choose the association as their legal form. The honorary office, the liability of the chairman of the association, the budget, the strict working time rules and the restrictions on engaging in trade and commerce were mentioned as problems by the associations. In spite of these problems, the advantages of this legal form prevail. Therefore it can be concluded that the association is the optimal legal form for art and cultural enterprises according to this survey.