Titelaufnahme

Titel
Conservatism vs. neutrality in accounting / Pobaschnig Marie-Therese, BSc
Verfasser/ VerfasserinPobaschnig, Marie-Therese
Begutachter / BegutachterinWagenhofer, Alfred
ErschienenGraz, December 2015
UmfangIV, 72 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blatt) ; Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Bilanzierungsgrundsätze / Vorsichtsprinzip / Neutralität
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-95080 Persistent Identifier (URN)
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Conservatism vs. neutrality in accounting [0.98 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der Vorsicht und der Neutralität und deren Widerspruch in der Rechnungslegung. Es werden Vor- und Nachteile der Konzepte in bestimmten Situationen und unter bestimmten Annahmen diskutiert.Zunächst wird im ersten Kapitel die Rolle des Vorsichts- und des Neutralitätsprinzips im Rahmenkonzept der IASB vorgestellt. Sodann wird näher auf das Ziel der Informationsnützlichkeit eingegangen, das den Ursprung der Widersprüchlichkeit in sich trägt. Danach werden Vorsicht und Neutralität anhand guter und schlechter Informationen mittels eines binären Informationssystems auf ihren Informationsgehalt untersucht.In einem weiteren Schritt wird ein Überblick über die umfangreiche Diskussion in punkto Anführen des Vorsichtsprinzips im Rahmenkonzept gegeben. Daraus ergeben sich immer wiederkehrende Argumente, die für neutrale und gegen vorsichtige Rechnungslegung sprechen und umgekehrt.Diese Argumente behandeln unter anderem die unterschiedlichen Formen und Konsequenzen der Vorsicht. In weiterer Folge gehen sie näher auf den von den IASB gesetzten Schwerpunkt des Gläubigerschutzes ein. Schließlich werden sie kritisch bezüglich Reaktionen von Verzerrungen beleuchtet.Für die veröffentlichten Informationen in der Rechnungslegung sind die Manager verantwortlich. Dazu werden Aspekte von Managementanreizen für neutrale bzw. vorsichtige Rechnungslegung unter immerwährenden Informationsasymmetrien analysiert.Zuletzt ist zu bedenken, dass Rechnungslegungsstandards die Antwort auf den ersten großen Finanzkollaps waren. Aufgrund der momentanen Wirtschaftsaktualität haben Überlegungen der Rechnungslegung und Fair Value Bewertungen wieder an Bedeutung gewonnen. Deswegen werden schlussendlich Neutralität und Vorsicht im Zusammenhang mit Wirtschaftszyklen und Fair-Value- Bewertungen besprochen.

Zusammenfassung (Englisch)

This Master Thesis deals with the accounting concepts of conservatism and neutrality and their discussed internal contradiction. It identifies the introduced accounting concepts and investigates their benefits and limitations to accounting and financial reporting under certain situations or/and under certain estimations.First of all, it examines the role of both concepts in the Conceptual Framework of the IASB. It then focuses on the objective of information usefulness, as this can be seen as the main triggering source of the discussed inconsistency between the two concepts from the IASBs point of view. By means of a binary information system the usefulness of good or bad information is assessed and examined to see to what extent conservatism or neutrality affects the information content.It further presents the significant recurring arguments on the extensive debate surrounding conservatism and neutrality in the IFRS. It will focus on each argument, and examine the conservative or neutral perspective step by step.These arguments propose that it is essential to consider different forms of conservatism as they have different consequences. As the IASB emphasises investors protection, it is provocative to argue that investors may be more interested in losses than in profits. Thus, relevant arguments have been selected and the reaction of bias i.e. conservatism to them debated.Managers prepare the information used by externals and the thesis examines investigations that managers possess discretion in accounting choices. Existing information asymmetries and managerial incentives may ask for accounting principles as a mean to mitigate those asymmetries. Finally, as the standard setters basically arose from a financial crisis and financial collapses are still a current topic, the focus lies on conservatism vs. neutrality in a financial crisis and the fair value approach to it.