Titelaufnahme

Titel
Der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf die steirische Gemeindestruktur bis 2030 / Marcher Johann
Weitere Titel
The demographic change and the impacts for the local structure of Styria until 2030
Verfasser/ VerfasserinMarcher, Johann
Begutachter / BegutachterinKrickl, Otto
ErschienenGraz, 24.11.2015
Umfang75 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Bevölkerungsentwicklung / Kommunale Gebietsreform
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-94904 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf die steirische Gemeindestruktur bis 2030 [4.65 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der demografische Wandel stellt einen wesentlichen Treiber in der Entwicklung der Gesellschaft für Österreich und der Steiermark in der näheren Zukunft dar. Die negative Geburtenbilanz, welche nur durch Zuzug wettgemacht werden kann, schafft Abwanderungsgebiete. In diesen Gebieten bleiben die älteren Einwohnerinnen und Einwohner die Jungen ziehen in die Zentralräume. Ausbildung, Kultur und Lifestyle wird in den zentralen Städten pluraler angeboten. Die Abwanderung bringt daher für die Randgebiete im inneralpinen Zentralraum sowie den Räumen nahe dem ehemaligen Eisernen Vorhang eine starke Alterung und Reduktion der Bevölkerung. Das in Österreich angewandte Zentrale-Orte-Konzept ist der theoretische Unterbau für die Gemeindestrukturreform 2015 in der Steiermark. Die Anpassung von Lebensrealitäten der Bevölkerung mit den Verwaltungseinheiten (Kommunen und Bezirken) war nicht nur aus ökonomischen Gründen erforderlich. Ökologische und raumplanerische Erfordernisse zwingen zu demografiesensiblem Bewusstsein und Handeln. Der Zentralraum Graz und Graz-Umgebung muss sich mit einer ständig wachsenden Bevölkerungszahl und Bedürfnissen auseinandersetzen. Für beide Entwicklungen sind die Gemeindestrukturen anzupassen. Fragen nach neuen Fusionen oder Kooperationen, Stadttregionen oder Gebietsgemeinden stellen sich ebenso, wie die Frage der Schaffung eines zweiten Ballungsraumes in der Obersteiermark. Das erste Bevölkerungsplus seit den 1970er Jahren war ausschließlich auf die Migrationsbewegung zurückzuführen. Wanderungsbewegungen kann man als Chance oder Krise zu betrachten sie finden statt. Die Kommunalpolitik wird oft als Kirchturmpolitik gesehen. Gerade das Verbinden dieser Kirchtürme zu Netzwerken bietet im Zeitalter der Digitalisierung die Chance der eigenständigen Gestaltung der Kommunalpolitik unter den Prämissen des stetigen Wandels.

Zusammenfassung (Englisch)

The demographic change shows an essential driver in the development of the society for Austria and Styria in the closer future.The negative natal balance which can only be made up by moving in, creates emigration areas. In these areas only the older inhabitants and female inhabitants remain young people move in the urban agglomeration. Education, culture and lifestyle is frequently offered in the metropoletan aereas. The out-migration brings in the edge areas as well as in the internal-alpine central aerea and the rooms near the former iron Curtain a strong ageing and reduction of the population.The central-location-concept applied in Austria is the theoretical foundation for the local structure reform in 2015 in Styria. The adaptation of life realities of the population with the counties (local authority districts and districts) was necessary not only for economic reasons. Ecological and spatial planning requirements demand to demography-sensitive consciousness and action. The urban center Graz and Graz surroundings must argue with constantly growing population figures and needs. For both developments the structures oft the communities have to be adapted. Questions regarding new coalescences or cooperations, have to be asked as well as the question of the creation of a second metropolitan aerea in upper Styria. The first population plus since the 1970s was due exclusively to the migration movement. However population movement is seen as a chance or crisis it takes place. The municipal politics is often seen as a parish-pump politics, but the linking of these to autonomos networks can be seen as the chance of the independent creation of the municipal politics under the premises of the steady change.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 141 mal heruntergeladen.