Titelaufnahme

Titel
Ist Fußball noch immer ein Männersport? : eine qualitative Analyse zur Entwicklung des Frauenfußballs in Österreich / vorgelegt von Beatrice Gietler
Weitere Titel
Is soccer still a male-dominated sport? : a qualitative analysis of the development of womens soccer in Austria
Verfasser/ VerfasserinGietler, Beatrice
Begutachter / BegutachterinTitze, Sylvia
ErschienenGraz, Februar 2016
Umfang118 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blatt) ; Diagramme
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Frau / Fußball
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-94891 Persistent Identifier (URN)
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Ist Fußball noch immer ein Männersport? [1.18 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bedeutung des Frauenfußballs nimmt weltweit und auch in Österreich zu. Immer mehr Mädchen und Frauen spielen Fußball.In der vorliegenden Diplomarbeit wird auf die Entwicklung des Frauenfußballs in Österreich innerhalb der letzten 15 Jahre eingegangen. Diese Entwicklung wird anhand der Bereiche Motive, soziales Umfeld, Infrastruktur und Training bzw. TrainerInnen dargestellt. Dafür wurde in einem theoretischen Teil der geschichtliche Verlauf des Frauenfußballs in Europa und in Österreich aufgezeigt und die Schwierigkeiten der Etablierung des Frauenfußballs beschrieben.Im empirischen Teil wurden leitfadengestützte Interviews unter Berücksichtigung qualitativer Forschungsparadigmen mit 9 Fußballerinnen unterschiedlichen Alters der Frauen-Bundesliga, mit einem Trainer und einer Trainerin geführt.Die Ergebnisse der Studie haben gezeigt, dass sich der Frauenfußball in Österreich in den letzten 15 Jahren positiv entwickelt hat. Zum einen ist ein stetiger Anstieg an aktiv spielenden Fußballerinnen in ganz Österreich zu erkennen. Zum anderen haben sich auch strukturelle Rahmenbedingungen und die Spielqualität verbessert. Die Vorurteile, Frauen könnten nicht Fußball spielen, nehmen ab und der Großteil der Gesellschaft tritt den Fußballerinnen mit Bewunderung und Zustimmung entgegen. Nur Fußballer scheinen Probleme zu haben, die Fußballerinnen zu akzeptieren, obwohl der Frauenfußball eine andere Art von Fußball ist als der Männerfußball.Generell wird trotz der positiven Entwicklung der Frauenfußball gegenüber dem Männerfußball benachteiligt. In den Medien ist der Frauenfußball kaum präsent, den wenigsten Menschen sind die Frauen-Bundesligamannschaften bekannt und Fußballerinnen erhalten eine viel geringere finanzielle Unterstützung als die Männer.

Zusammenfassung (Englisch)

Womens soccer is becoming more and more popular in Austria and worldwide. An increasing number of girls and women play soccer.This thesis deals with the developments of womens soccer that have taken place in Austria in the past 15 years. These developments will be discussed by taking into account aspects such as motivation, social environment, infrastructure, training and coaches. In the theoretical part, an overview of the history of womens soccer in Europe and in Austria is given and difficulties in establishing this sport are described.The empirical part of this thesis consists of semi-structured interviews, which take qualitative research paradigms into consideration. Overall, nine female soccer players of different ages, one male coach and one female coach have been interviewed.The analysis of the interviews has revealed that in Austria, womens soccer has seen a positive development over the course of the last 15 years. Not only has there been a constant increase of the number of active female soccer players in all of Austria, but there was also an improvement of the framework conditions and the quality of the matches. Furthermore, the common prejudice that women cannot play soccer properly is less widespread, and the majority of society has a positive attitude towards female soccer players, i.e. society accepts and admires them. An exception to this are male soccer players who seem to have difficulties accepting their female “colleagues”, despite the fact that womens soccer constitutes a different kind of soccer than mens soccer.Despite this overall positive development, womens soccer is at a disadvantage compared to mens soccer. The media pay little attention to womens soccer, few people know about female Bundesliga teams, and female players obtain little financial support compared to male players.