Titelaufnahme

Titel
Einstellung zur schulischen Integration : eine qualitative Nacherhebung zum ATIS-SI Projekt / vorgelegt von Marina Helmhart, Bakka. phil. ; Eva-Ines Pruckermayr Bakka. phil.
Weitere Titel
Attitudes towards inclusion in schools
Verfasser/ VerfasserinHelmhart, Marina ; Pruckermayr, Eva-Ines
Begutachter / BegutachterinTanzer, Norbert
ErschienenGraz, 2015
Umfang120 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Univ., Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
In der Verantwortlichkeitsangabe letztes a in Bakka hochgestellt
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserinnen
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Einstellung / Lehrer / Schüler / Schulische Integration / Einstellung / Lehrer / Schüler / Schulische Integration / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-94717 Persistent Identifier (URN)
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Einstellung zur schulischen Integration [1.11 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde im Anschluss an das ATIS-SI Projekt der Universität Graz eine qualitative Nacherhebung bezüglich der Einstellung zur schuli-schen Integration durchgeführt. Zu diesem Zweck wurde an sechs österreichischen Neuen Mittelschulen die LehrerInnen- sowie die SchülerInnenperspektive mittels leitfa-dengestützten Interviews erhoben. Die Stichprobe der LehrerInnen gliederte sich in je-weils fünf KlassenvorständInnen sowie IntegrationslehrerInnen. Um die SchülerInnen-perspektive zu erheben wurden jeweils acht RegelschülerInnen sowie SchülerInnen mit SPF im Bereich Lernen der 8. Schulstufe befragt. Ziel war es, mögliche Faktoren her-auszufiltern, die eine positive Einstellung zur schulischen Integration begünstigen bzw. verhindern. Die Ergebnisse zeigen im Hinblick auf die LehreInnenperspektive, dass LehrerInnen schulischer Integration grundsätzlich positiv gegenüberstehen. Faktoren wie die Rahmenbedingungen, die gegenseitige Anerkennung zwischen den LehrerInnen sowie die Freiwilligkeit scheinen dabei jedoch maßgebliche Einflussfaktoren darzustel-len und können die berufliche Befindlichkeit beeinflussen. In Bezug auf die SchülerIn-nenperspektive kann festgestellt werden, dass sich die Art der Behinderung der Schüle-rInnen als primären Einflussfaktor beobachten lässt. Überdies kann gesagt werden, dass allgemeine Informationen zur schulischen Integration unzureichend vorhanden sind. Die SchülerInnen mit SPF haben oft keine Informationen darüber, warum sie einen SPF haben. Zudem scheinen die unterschiedliche Benotung sowie die Abgrenzung zwischen SchülerInnen mit und ohne SPF allgegenwärtige Themen darzustellen. Trotz dieser in-ternen Unterscheidung bezeichnen sich die SchülerInnen im Allgemeinen als gleichge-stellt.

Zusammenfassung (Englisch)

Within the framework of the present master thesis, a qualitative investigation concerning the attitude towards integration in schools was carried out following the ATIS-SI project. For this purpose the teachers and the students perspective was collected with the help of guided interviews at six Austrian new middle schools. The sample of teach-ers was divided into five class teachers and five teachers for Inclusion. In order to raise the students perspective eight students of year 8/8th grade as well as eight students with special educational needs (SEN), which was caused by a learning disability, were inter-viewed. The aim was to spot potential factors that promote or prevent a positive attitude towards inclusion in schools. The results in terms of the teachers perspective show, that teachers generally consider inclusion in schools to be beneficial. Factors such as general conditions, the mutual recognition between teachers as well as voluntariness appear to be major determinants and can influence the professional sensibilities to a certain extent. Regarding the students perspective it can be determined that the general information about inclusion in schools is inadequate and that the pupils with learning disabilities often do not know the reasons for why they actually have special educational needs themselves. The type of the students disability can be observed as the clearest deter-mining factor at this point. In addition, the different grading systems and the actual distinction between pupils with or without SEN are omnipresent topics in class. Despite those internal distinctions, pupils generally identify themselves to be equal in class.