Titelaufnahme

Titel
Lebensstil und Wohnpräferenz in Graz : eine Projektion auf den geplanten Stadtteil Graz-Reininghaus / Stephan Schwarzinger
Weitere Titel
Lifestyle and living-preference in Graz : a projection on the planned city-district Graz-Reininghaus
Verfasser/ VerfasserinSchwarzinger, Stephan
Begutachter / BegutachterinHöllinger, Franz
ErschienenGraz, Februar 2016
UmfangV, 115 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Graz / Lebensstil / Wohnen
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-94625 Persistent Identifier (URN)
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Lebensstil und Wohnpräferenz in Graz [3.15 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Soziologische Lebensstilmodelle bieten die Möglichkeit, Personen nicht nur nach soziodemographischen Daten wie Alter oder Geschlecht zu unterscheiden, sondern sie anhand von Werthaltungen, Freizeitgewohnheiten oder kulturellen Praktiken verschiedenen Milieus mit diesbezüglichen Ähnlichkeiten zuzuordnen. Im Zuge dieser Arbeit wurden Mietwohnungssuchende in Graz mit Hilfe eines skalenbasierten Milieumodells nach Lebensstilen kategorisiert und unter Verwendung eines standardisierten Fragebogens auf ihre persönlichen Präferenzen hinsichtlich ihrer Wohnumgebung untersucht. Die Erkenntnisbereiche wurden dabei im Hinblick auf das Projekt „Graz-Reininghaus“ ausgewählt. Dort soll im Laufe der nächsten Jahre ein in einigen Punkten innovativer Stadtteil entstehen. Neuartige Konzepte sprechen aber in erster Linie überdurchschnittlich aufgeschlossene Personengruppen an. Durch eine zu Beginn starke Überrepräsentation von BewohnerInnen mit spezifischen Lebensstilen besteht die Möglichkeit einer diesbezüglichen Etikettierung und Beeinflussung der öffentlichen Wahrnehmung. Dadurch könnte der Stadtteil für breite Schichten an Attraktivität verlieren. Eine Entwicklung, die wenig erstrebenswert erscheint. Die empirische Untersuchung soll eine erste Abschätzung der Attraktivität von „Graz-Reininghaus“ für Wohnungssuchende verschiedener Lebensstilgruppen ermöglichen. Das verwendete Lebensstilmodell verspricht durch absolut definierte Gruppen eine methodisch weitgehend unproblematische Handhabung und die Möglichkeit einer Reproduktion im Fall einer wiederholten Untersuchung. Die gewonnenen Erkenntnisse weisen in den meisten Bereichen zwar statistisch signifikante, zumeist aber überschaubare Bewertungsunterschiede zwischen den einzelnen Lebensstilen auf. In den Bereichen Verkehr, Kultur, Konsum und Interkulturalität weisen die Milieus jedoch teilweise beachtliche Unterschiede und überraschende Prioritäten auf.

Zusammenfassung (Englisch)

Sociological lifestyle-models offer the opportunity to not only differentiate individuals by sociodemographic attributes like age or sex, but to assign them to different milieus based on their values, leisure activities or cultural practises. In the course of this paper respondents looking for a flat to rent in Graz were surveyed for their personal preferences concerning the surroundings of their home with a standardised questionnaire and categorised into lifestyles using a scale-based method. The fields of interest were chosen in view of the project “Graz-Reininghaus”. There an in some parts innovative city-district shall be erected in the course of the following years. But novel concepts primarily attract particularly open-minded people. An overrepresentation of residents from specific lifestyle-segments might cause labelling and influence public sense. Thereby the district could lose appeal to a wide range of people. Such a development does not seem worthwhile. The empirical survey is meant to allow a first estimation of Graz-Reininghaus attractivity to individuals from different lifestyle-segments. Because of its absolute group-definition the model used promises a methodologically quite simple handling and reproducibility if a repeated survey is needed. In most areas the gained insights show statistically significant but rather small differences in average ratings given by people from different lifestyle-segments. In the fields of traffic, culture, consumption and interculturalism differences are however remarkable und the priorities of some groups are surprising.

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