Titelaufnahme

Titel
Das Rehabilitationsgeld / von Manuel Stelzl
Weitere Titel
The rehabilitation benefit
Verfasser/ VerfasserinStelzl, Manuel
Begutachter / BegutachterinLöschnigg, Günther
ErschienenGraz, 2015
UmfangVI, 68 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter)
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Diplomarbeit, 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Abstracts in Deutsch und Englisch
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Rehabilitation / Geldleistung / Recht
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-94484 Persistent Identifier (URN)
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Das Rehabilitationsgeld [1.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dem SRÄG2012 hat der Gesetzgeber das Ziel einer präventiven Sozialpolitik festgelegt und den Grundsatz der Rehabilitation vor Pension gestärkt. Um diese Ziele zu verwirklichen wurde das System der Pensionen, die bei geminderter Arbeitsfähigkeit gewährt werden, grundlegend verändert. Die befristete Berufsunfähigkeits- und Invaliditätspension wurde abgeschafft und durch zwei neue Geldleistungen ersetzt. Neben dem Umschulungsgeld, das vom AMS bei beruflicher Rehabilitation zu leisten ist und in §39b AlVG geregelt ist, wurde das Rehabilitationsgeld als Leistung der Krankenversicherung in §143a ASVG aufgenommen. Nach einer überblicksartigen Darstellung der Neuerungen durch das SRÄG2012, beschäftigt sich der Kern dieser Arbeit mit dem Rehabilitationsgeld und den damit im Zusammenhang stehenden materiell- und verfahrensrechtlichen Themenbereichen. Der materiellrechtliche Teil befasst sich mit den Anspruchsvoraussetzungen, der Entziehung, der Höhe und dem Ruhen des Rehabilitationsgeldes. Dabei werden die Bestimmungen im Detail erläutert und auf einzelne Kritikpunkte eingegangen. Der verfahrensrechtliche Teil beschreibt den Ablauf bis zur Gewährung des Rehabilitationsgeldes. Diese Leistung kann einer Person nur gewährt werden, wenn ein Pensionsantrag auf Grund bloß vorübergehender geminderter Arbeitsfähigkeit abgelehnt wird. Da sowohl die Pensionsversicherungsträger als auch die Krankenversicherungsträger mit Kompetenzen betraut sind, gilt es die jeweiligen Aufgabenbereiche voneinander abzugrenzen. Wenn eine Person mit der getroffenen Entscheidung nicht zufrieden ist, besteht die Möglichkeit eine Klage beim ASG einzubringen. Für Rehabilitationsgeldempfänger wurde bei den Krankenversicherungsträgern ein Case Management eingerichtet, um diese zu betreuen. Das Grundkonzept eines Case Managementmodells und die praktische Umsetzung werden genau dargestellt. Den Abschluss des inhaltlichen Teils der Arbeit bildet eine Zusammenfassung der Ergebnisse.

Zusammenfassung (Englisch)

With the 2012SRÄG lawmakers have decided upon a goal of preventive social politics and strengthened the basis for pension vindication. For the realization of these intentions the pension system that has allowed retirement due to decreased ability to work has been fundamentally changed. The temporary pension plan for people who are unable to work or handicapped has been dismantled and replaced by two new benefits. Other than money for career retraining which is set aside in §39b AIVG specifically for AMS career training, rehabilitation benefits have been absorbed as a function of the health insurance provided in §143a ASVG. After a quick overview of the improvements made by the 2012SRÄG this paper will primarily be concerned with rehabilitation benefit and the consequential material & procedural concerns. The section dealing with material concerns will discuss claim requirements, reasons to suspend a claim, the sum of a claim & the cessation of rehabilitation benefits. This discussion will state the regulations in clear detail and subject them to critical review. The portion dedicated to procedural concerns will describe the process for the granting of the rehabilitation benefits. This benefit can only be granted to a person if a pension claim filed solely for the reason of a temporarily diminished ability to work has been refused. Therefore as both the pension and the health insurance carriers are trusted with great authority it is essential that their respective corresponding fields of responsibility are kept separate. If an individual is not satisfied with an outstanding decision the possibility exists to file a grievance with the ASG. A case management system provided by the health insurance carriers has been arranged to service recipients of rehabilitation benefits. The outline and the practical application of the case management system have been laid out in detail. The conclusion of this work will provide a summary of the findings of the preceding inquiry.

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