Titelaufnahme

Titel
Auswirkung eines neunmonatigen Kraft- und Ausdauertrainings auf ausgewählte Parameter der Körperkomposition, des Stoffwechsels und auf Hormone des Fettgewebes, sowie auf leistungsdiagnostische Kennwerte bei adipösen Jugendlichen und jungen Erwachsenen / eingereicht von Florian Freytag
Verfasser/ VerfasserinFreytag, Florian
Begutachter / BegutachterinHofmann, Peter ; Schwaberger, Günther
Erschienen2015
Umfang256 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Diss., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Fettsucht / Krafttraining / Ausdauertraining / Fettsucht / Krafttraining / Ausdauertraining / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-94237 Persistent Identifier (URN)
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Auswirkung eines neunmonatigen Kraft- und Ausdauertrainings auf ausgewählte Parameter der Körperkomposition, des Stoffwechsels und auf Hormone des Fettgewebes, sowie auf leistungsdiagnostische Kennwerte bei adipösen Jugendlichen und jungen Erwachsenen [4.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Effekte eines neunmonatigen Kraft- und Ausdauertrainings, mit einer geplanten Trainingshäufigkeit von zwei Trainingseinheiten pro Woche, auf die Veränderung von Körperkomposition, Fettstoffwechsel, Glukosestoffwechsel und die Hormone des Fettgewebes, sowie der leistungsdiagnostischen Kennwerte von übergewichtigen und adipösen Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu untersuchen.Die Studienteilnehmer wiesen zu Studienbeginn ein erhöhtes Risikoprofil mit erhöhtem Taillenumfang, Fettstoffwechselstörungen, Insulinresistenz, erhöhtem Leptinspiegel und erhöhten Entzündungswerten auf.Die geringfügige Steigerung der leistungsdiagnostischen Parameter waren statistisch nicht signifikant.Die Prä-/Postvergleiche der untersuchten Parameter zeigten signifikant verminderte Leptinspiegel, erhöhte Nüchternglukose und HbA1c-Werte.Die insgesamt geringe Effektivität der Maßnahme konnte auf eine geringe Teilnehmercompliance zurückgeführt werden.Zur Darstellung der Wirksamkeit der Intervention auf Basis der Trainingshäufigkeit wurde eine per-protocol Analyse für zwei Gruppen mit durchschnittlich 0,6 0,2 und 1,1 0,3 Trainingseinheiten pro Woche (TE/WO) durchgeführt. Leptin war in beiden Gruppen mit unterschiedlichen Dosis-Wirkungs-abhängigen Ausprägungen signifikant vermindert. Das subkutane Fettgewebe konnte an vereinzelten Körperstellen in der Gruppe mit 1,1 0,3 TE/WO signifikant reduziert werden.In der Gruppe mit größerem Trainingsumfang konnte ein signifikanter Anstieg der Parameter des Glukosestoffwechsels erfasst werden. Unabhängig von der Trainingshäufigkeit konnten Impulse für eine Steigerung der leistungsdiagnostischen Kennwerte gesetzt werden.Zusammengefasst zeigt die Studie in einer realitätsnahen, kritischen Betrachtung, dass eine passive Bereitstellung von Ressourcen in einem klassischen, bewegungsorientierten Interventionsdesign nur geringe Veränderungen einzelner Parameter ermöglicht.

Zusammenfassung (Englisch)

The research study at hand aims to examine the effects of nine months of strength and endurance training with a planned training frequency of two training sessions per week with regard to the changes in body composition, fat metabolism, glucose metabolism, the hormones of the fat tissue as well as the cardiopulmonary performance parameters of overweight and obese teenagers and young adults.At the start of the study, the study participants showed an increased risk profile with increased waist circumference, fat metabolism disorders, insulin resistance, increased leptin levels, and increased inflammation values.The pre-/post comparisons of the parameters examined showed significantly reduced leptin levels, increased fasting glucose and glycated haemoglobin (HbA1c) values.The marginal increase of the cardiopulmonary exercise testing parameters was not significant for statistics.The low overall effectiveness of the measure was traceable to the low compliance of the participants To represent the effectiveness of the intervention based on the training frequency, a protocol analysis for two groups with 0.6 0.2 and 1.1 0.3 training sessions per week (TS/W) on average was carried out. Leptin levels were significantly reduced in both groups with different characteristics contingent on dose and response. The subcutaneous fat tissue was significantly reduced to isolated parts on the body in the group with 1.1 0.3 TS/W. In this group with more training activity, a significant increase of the parameters of glucose metabolism was measured. Regardless of the training frequency, impulses for an increase of the cardiopulmonary performance parameters could be created. In conclusion, the study shows in a realistic and critical examination that passively providing resources in a classic exercise-oriented intervention design only makes small changes of individual parameters possible.