Titelaufnahme

Titel
Inklusion im Bereich Wohnen aus der Sicht der Angehörigen von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung / Heinrich Dietz
Verfasser/ VerfasserinDietz, Heinrich
Begutachter / BegutachterinKrickl, Otto
Erschienen2013
UmfangV, 97 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Geistige Behinderung / Inklusion <Soziologie> / Wohnen / Geistige Behinderung / Inklusion <Soziologie> / Wohnen / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-94228 Persistent Identifier (URN)
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Inklusion im Bereich Wohnen aus der Sicht der Angehörigen von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung [1.7 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel ist eine Welt, in der alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, von ihrer Haut-farbe, von ihrem Aussehen oder mit einer Form von Beeinträchtigung, gleichberechtigt in ihrem Dasein akzeptiert werden. So definiert es die UN-Behindertenrechtskonvention. Der Begriff für dieses Ziels heißt Inklusion Die Umsetzung von Inklusion als Konsequenz der Unterzeichnung der UN-Konvention durch die österreichische Regierung bedeutet eine große Herausforderung.Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Problemen der Angehörigen von Menschen mit kogniti-ver Beeinträchtigung und von den Schwierigkeiten ihren Kindern ein selbständiges und unab-hängiges Leben in einer eigenen, vom Elternhaus abgelösten Wohnform zu ermöglichen. Es gibt in vielen Staaten Bemühungen, Menschen mit Beeinträchtigung nicht mehr in Sonderanstalten unterzubringen, sondern sie in das gesellschaftliche Leben ein-zubinden. Österreich macht sich in dieser Hinsicht erst auf den Weg. Organisationen wie die Caritas, die Angebote für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigun-gen haben, sind bemüht bewusstseinsbildende Maßnahmen zu treffen, um die Inhalte der In-klusion durchzuführen. Dazu gehört auch, die Inklusion den Menschen mit Beeinträchtigung und ihren Angehörigen zu vermitteln. Aus der langjährigen Angehörigenarbeit des Autors mit Eltern war und ist es immer wieder ersichtlich, wie kritisch sie den Angeboten der Organisationen gegenüberstehen können. Die Thesis versucht den Blick auf die Probleme von Eltern zu schärfen, die diese mit der Ablöse von ihren erwachsenen Kindern haben. Die Interviews wurden als tiefes persönliches Erlebnis empfunden, bei dem der Autor eine Welt voller Entbehrungen, Mühen und Hürden in einer neuen Weise kennenlernen konnte. Die Ergebnisse der Arbeit sollen den Organisationen dienen, die Sorgen der Eltern zu verstehen und Verständnis dafür zu entwickeln. Sie sollen helfen, Eltern in geeigneter Weise bei den Herausforderungen für die Zukunft einzubinden.

Zusammenfassung (Englisch)

AbstractA world in which everybody is equally accepted in their existence regardless of their origin, skin colour, appearance or any form of handicap > these are the goals of the UN disability convention.The term used for this is inclusion. The realization of inclusion as a consequence of the signing of the UN convention by the Austrian government signifies a major challenge.This paper deals with the problems of relatives of people with cognitive handicap and also describes the difficulties to enable their children to live a self-reliant and independent life in a separate and detached form of living.Until a few years ago there were exclusively institutionalized forms of residential lodging outside of the family.There are efforts in many states to integrate handicapped people into society rather than place them in special institutions. In this respect Austria is still in the early stages. Organisations like Caritas, which have offers for people with cognitive impairment, are striv-ing to take awareness-raising measures to spread the content of inclusion.This also includes conveying these contents to people with handicaps and their relatives.Through long-term work of the author with parents it is and was repeatedly apparent how sceptical relatives are of the offers of these organisations. Where does this sceptical attitude come from? Is it possible for information about inclusion to reach the parents and how do they take to it?The thesis tries to emphasize the problems parents have with detaching themselves from their grown-up children.The interviews were perceived as deeply personal experiences wherein the author got to know a world full of hardship, struggle and obstacles in a new perspective. The results of this paper should serve organisations to see the concerns of parents and develop understanding.It should help to integrate parents in a suitable manner for the challenges of the future.