Titelaufnahme

Titel
Abenteuerseminare als neuer Weg in der Ehepastoral : ein Beitrag zur Ehevorbereitung in der Welt von heute / Gertraud Kirchengast
Verfasser/ VerfasserinKirchengast, Gertraud
Begutachter / BegutachterinSchaupp, Walter
Erschienen2015
Umfang99 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2016
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Ehevorbereitung / Erlebnispädagogik / Katholische Kirche
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-94180 Persistent Identifier (URN)
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Abenteuerseminare als neuer Weg in der Ehepastoral [2.94 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit stellt sich der Frage, ob Abenteuerseminare im Rahmen der Ehevorbereitung als qualitativ gleichwert zu konventionellen Eheseminaren angesehen werden können und damit als Ergänzung oder als Alternative zu den bisherigen konventionellen Formen der Vorbereitung dienen können. Dazu werden zunächst allgemeine Fragen der Ehevorbereitung in der Welt von heute analysiert.Das erste Kapitel beleuchtet in diesem Rahmen zunächst in einem pastoraltheologischen Zugang „Ehe und Familie im Wandel der Zeit“ sowie „Ehe - ein Sakrament in der Krise“. Dann wird der Bogen der Ehevorbereitung im Spiegel kirchlicher Dokumente vom II. Vatikanischen Konzil bis zu den Vorbereitungsdokumenten der aktuellen Familiensynode gespannt und nach Entwicklungen in der Formulierung der Grundanliegen, Ziele und Methoden gefragt. Schließlich gibt die Geschichte der Eheseminare in der Diözese Graz-Seckau einen Überblick über die Methoden der Ehevorbereitung von den Anfängen des Vortragsmodelles bis hin zu den ersten Versuchen mit erlebnispädagogischen Abenteuerseminaren. Grundlagen zur Methodik und Didaktik runden dieses Kapitel ab und verweisen auf die steirische Besonderheit der Methodenfreiheit.Erlebnispädagogik etablierte sich weltweit als ein eigenständiger pädagogischer Ansatz, der sich strikt von einem Nervenkitzel suchenden Aktionismus abgrenzt. Um den eingangs angeführten Fragestellungen nachzugehen, werden die beiden Seminartypen gegenübergestellt. Es zeigt sich zunächst, dass, was die Konzeptvorlagen betrifft, das Konzept des konventionellen Eheseminars für die Abenteuerseminare Pate stand. Um Ertrag und Leistungsfähigkeit beider Pädagogiktypen vergleichen zu können, kommen Vertreter der beiden beteiligten Personengruppen zu Wort: Referentenpaare im Rahmen von Experteninterviews und Brautpaare über eine Analyse von Feedbackbögen, die zur Qualitätssicherung eingeholt und evaluiert wurden. Eine vergleichende Conclusio und ein Ausblick schließen die Arbeit ab.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis discusses the question whether adventure wedding workshops provide the same quality as conventional wedding workshops are supposed to deliver and thus are able to emerge new paths in preparation for marriage as addition or alternative to traditional wedding workshops. Out of this general questions about the preparation for matrimony in todays world are analyzed at the beginning.The first chapter looks, initially with a pastoral theological approach, at “matrimony and families in the course of time” and at “matrimony a sacrament in a state of crisis”. Afterwards, documents focused on preparation for marriage and edited by ecclesiastical authorities from the Sec. Vat. C. up to the current Synod on the Family are surveyed and developments of the description of basic concerns, objectives and methodology are inquired. Finally, the history of wedding workshops in the diocese of Graz-Seckau gives an overview about the methodology of preparation for marriage from the start-up with lecture models up to the first attempts with adventure workshops based on outdoor and experiential education. Basics about methodology and didactics round off this chapter and refer to the peculiarity of freedom of methodology in Styria.Outdoor and experiential education has established worldwide during the last decades but dissociates itself strictly from actionism for the sake of thrill.Following the main questions asked at the beginning, the two different types of workshops are compared. First outcome is, concerning the templates of concepts, that the concept of conventional wedding workshops acted as a model for adventure workshops. To compare revenue and performance of both pedagogical types representatives of both groups involved get to have their say: trainers being interviewed as experts as well as bridal couples, whose feedback, gathered and evaluated for quality assurance, is analyzed. A comparative conclusion and an outlook complete this master thesis.

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