Titelaufnahme

Titel
Sport- und Gewaltsensibilität Jugendlicher : eine empirische Untersuchung am Beispiel einer Neuen Mittelschule / vorgelegt von Judith Jani-Fank
Verfasser/ VerfasserinJani-Fank, Judith
Begutachter / BegutachterinPaletta, Andrea
Erschienen2015
Umfang98 Bl. : Zsfassungen (2 Bl.) ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Neue Mittelschule / Sportliche Aktivität / Gewalttätigkeit / Kind <10-15 Jahre> / Mobbing
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-94017 Persistent Identifier (URN)
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Sport- und Gewaltsensibilität Jugendlicher [2.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Sport- und Gewaltsensibilität Jugendlicher Eine empirische Untersuchung am Beispiel einer Neuen MittelschuleIn dieser Arbeit wird versucht, die Gewaltthematik aufzugreifen. Besonders unter Jugendlichen und in Schulen herrschen teilweise kriegsähnliche Zustände. Spannungen zwischen Schülern und Lehrern, Mobbing im Schulunterricht, Gewalt am Schulhof, jugendlicher Rechtsextremismus bis hin zu Amokläufen lässt die Sorge über ein Ansteigen von jugendlicher Gewalt an Schulen steigen. Sowohl mediales Interesse an der Thematik als auch die Betroffenheit von Gesellschaft und Politik scheinen zwar sehr präsent, von lösungsorientiertem Handeln ist man allerdings weit entfernt. Um das Problem der Gewaltthematik näher erörtern zu können, wurden in dieser Arbeit Begrifflichkeiten angeführt, Ursachen und Erscheinungsformen von Gewalt erklärt und das Konzept des Sports als präventive Maßnahme vorgestellt.Vor allem der Zusammenhang von Gewalthandlungen und sportlichem Engagement stellt den Hauptteil dieser Arbeit dar. Dieser sollte anhand einer Studie untersucht werden. Dazu bot sich die Institution Schule an, da sich hier am einfachsten Daten von Jugendlichen in großer Anzahl erheben ließen. Schüler im Alter von 10-bis 15 Jahren beantworteten Fragen zu körperlichem und psychischem Gewaltempfinden, zur Gewaltbegründung und zu potentiellen Ansprechpartnern. Aufgrund der Ergebnisse der Fragebogenerhebung lässt sich die Haupthypothese, wonach Schüler, die regelmäßig Sport betreiben, eine höhere Gewaltsensibilität aufweisen als Schüler, die kein sportliches Engagement zeigen, nicht bestätigen.Obwohl der Zusammenhang zwischen sportlichem Engagement und Gewaltverhalten nur wenig aussagekräftig ist, erscheint das Aufgreifen dieser Thematik und das Befragen von Jugendlichen zu Gewalt wichtig und dient im besten Fall als Ausgangspunkt für weitere Forschungsarbeiten.

Zusammenfassung (Englisch)

Sports and sensitivity to violence in adolescentsAn empirical study focusing on a new secondary school in AustriaThis thesis investigates violence among young people, especially in schools, where tensions between students and teachers, bullying, violence in the school yard, right-wing extremism and even killings are rising steadily. However, neither the continued presence of the issue in the media, nor the widespread concern of society and politics have resulted in effective and long lasting solutions to solve the problem. In order to discuss the problem of violence in detail, the thesis includes a definition of terms, the causes and manifestations of violence and then introduces the concept of sports as a preventative measure against violence. The main part of the thesis deals with the connection between acts of violence and the commitment to sports, which was examined in an empirical study at a new secondary school. Students aged 10 to 15 were asked about their feelings on physical and emotional violence, the reasons for violence and the people they could contact for help.The main hypothesis that students, who regularly practise sports, show a higher sensitivity to violence than those, who do not actively pursue a sport, could not be confirmed by the results of the empirical study.