Titelaufnahme

Titel
The effect of progesterone on motility and the acrosome reaction in vitrified and cryopreserved human spermatozoa / Lisa Dite
Weitere Titel
The effect of progesterone on motility and the acrosome reaction in vitrified and cryopreserved human spermatozoa
Verfasser/ VerfasserinDite, Lisa
Begutachter / BegutachterinEbner, Thomas
Erschienen2015
UmfangVIII, 68 Bl. : 2 Bl. Zsfassung ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Progesteron / Akrosom / Motilität / Progesteron / Akrosom / Motilität / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-93939 Persistent Identifier (URN)
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The effect of progesterone on motility and the acrosome reaction in vitrified and cryopreserved human spermatozoa [9.8 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Progesteron spielt eine wichtige Rolle während der Migration der Spermien durch den Gebärmutterhals sowie auch beim direkten Zusammenspiel von Spermium und Oozyte. Es ist bekannt, dass Progesteron die Akrosomreaktion und die hyperaktive Motilität initiiert, und auch die Geschwindigkeit der Spermien erhöht. In dieser geblindeten Studie wurde untersucht, inwieweit Progesteron einen Einfluss auf die Akrosomreaktion und Motilität in kryokonservierten Spermien hat. Dafür haben wir Sperma von 50 Ejakulaten in drei Behandlungsgruppen unterteilt; ohne Kryokonservierung, Slow-freezing und Vitrifikation. Nach dem Auftauen wurden die Spermien 2 Stunden inkubiert, um die Kapazitation auszulösen, und danach mit 50 nM, 25 nM Progesteron und einer Lösung ohne Progesteron für 30 Minuten behandelt. Daraufhin wurde der Anteil der vitalen und motilen Spermien, als auch die Geschwindigkeitsparameter mittels Standardverfahren und mit Hilfe der computergestützten Spermien Analyse bestimmt. Mit Hilfe einer Chlortetracyclin Färbung wurde der Kapazitationsstatus der Spermien ermittelt. Hierbei wurde zwischen nicht kapazitierte, kapazitierte, Akrosomreagierte und in Akrosomreaktion befindliche Spermien unterschieden. In keiner der Kryo-Gruppen konnten wir einen Einfluss von Progesteron auf die Akrosomreaktion feststellen. Dennoch konnten wir zeigen, dass Progesteron (50 nM) den Anteil der progressiven Spermien in vitrifizierten Proben von Patienten mit Teratozoospermie deutlich erhöht. Die Geschwindigkeitsparameter von Slow-freezing Proben von Patienten mit Normozoospermie und Teratozoospermie waren nach Behandlung mit 50 nM Progesteron ebenfalls deutlich erhöht. Infolge dieser Ergebnisse haben wir die Schlussfolgerung gezogen, dass die Progesteronbehandlung die Motilitätsparameter von kryokonservierten Spermien, insbesonders diejenigen von Patienten mit Teratozoospermie, deutlich verbessert. Diese Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die Behandlung von kryokonservierten Spermien.

Zusammenfassung (Englisch)

Progesterone has been found to play an important role in the migration of sperm through the reproductive tract and the sperm-oocyte interaction. As well as inducing the acrosome reaction, it has also been shown to induce hyperactive motility and increase sperm velocity. In this blind study we set out to examine whether progesterone could induce beneficial effects in vitrified and slow-frozen spermatozoa, thereby improving their post-thaw fertilising ability. For this we divided sperm from 50 ejaculates into three treatment groups; non-cryopreserved, slow-freezing and vitrification. After thawing and a subsequent 2h incubation period to induce capacitation, sperm from each treatment group were treated with 50nM, 25nM progesterone and a control solution for 30 minutes. Thereafter, the sperm suspensions were examined manually and using CASA to assess the proportion of viable and motile sperm, as well as velocity parameters. A chlortetracyclin flourescence assay was used to determine uncapacitated (F), capacitated (B), acrosome reacted (AR) and acrosome reacting (Z) spermatozoa. We did not find any effect of progesterone on the acrosome reaction in the three cryopreservation groups. The results did reveal a higher proportion of progressively motile sperm in vitrified teratozoospermic samples, and improved velocity parameters in slow-frozen normozoospermic and teratozoospermic samples following treatment with 50nM progesterone. We concluded that the progesterone treatment after cryopreservation was able to significantly improve the motility parameters of sperm samples and it had an especially large impact on samples classed as teratozoospermic. These findings are an important step in determining ways of improving the currently low rates of motility in cryopreserved spermatozoa.

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