Titelaufnahme

Titel
Humor und Ethik : warum eine Lehrperson im Unterricht gelegentlich die Perspektive eines Narren einnehmen sollte. Humor als wünschenswertes Lehrerethos. / vorgelegt von Angelika Würlinger
Weitere Titel
Humor and ethics. Why teachers should take on a humoristic perspective once in a while. Humor as a desirable ethos for teaching.
Verfasser/ VerfasserinWürlinger, Angelika
Begutachter / BegutachterinNeuhold, Leopold
Erschienen2015
Umfang97 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2015
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Humor / Ethik / Humor / Ethik / Online-Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-93924 Persistent Identifier (URN)
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Humor und Ethik [1.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Ausdruck des Humors erfuhr in seiner diachronen Entwicklung verschiedene inhaltliche Zugänge. Beginnend bei der Bezeichnung für Flüssigkeiten über ein Synonym für Stimmung und die Thematisierung von Normabweichungen, welche ausgelacht werden durften, entwickelte sich das Humorverständnis ab dem späten 18. Jahrhundert in unsere heutige Richtung, welche sich durch eine größtenteils positive Konnotation auszeichnet. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich ausschließlich mit sozial wünschenswerten Formen des Lachens und stellt diese als mögliches Ventil des Humors dar. Humor und Lachen stehen mit sozialen und kognitiven Prozessen in Zusammenhang und lassen oft Rückschlüsse auf den jeweiligen Entwicklungsstand einer Person zu. Unter Ethik wird die theoretische Auseinandersetzung mit Moral und dem Erreichen sowie der Gestaltung eines guten Lebens verstanden. Das in dieser Arbeit formulierte Humorethos vereint die beiden häufig als widersprüchlich erlebten Elemente der Ethik und des Humors. Es zeichnet sich mitunter durch die Tendenz, Selbstverständliches zu hinterfragen, Distanz zum Gegenstand und sich selbst zu erzeugen und dadurch, ungewohnte Perspektiven einzunehmen, aus. Menschen, welche dieses Ethos verinnerlichen, agieren meist freundlich, unterstützend und verzeihend. Es bietet sich für den Lehrberuf im Kontext des Versuchs, eine angenehme Lernsituation zu erzeugen, besonders gut an. Um Empfehlungen für die Implementierung von Humor im Unterricht zu formulieren, wird er in der vorliegenden Arbeit in einen perspektivischen und einen gegenständlichen Zugang unterteilt.

Zusammenfassung (Englisch)

Evolving diachronically, the term ‘humor has always been approached from a variety of different angles. Over centuries, ‘humor was used to refer to the four bodily fluids, as a synonym for ‘mood, and for certain anomalies which could be laughed at. The positive connotations of the terms current understanding already evolved in the late 18th century. This thesis will only address the socially desirable types of laughter; as will be argued, these can be seen as possible outlet of humor. Humor and laughter are connected to social and cognitive processes which can offer ways of drawing conclusions about a persons stage of development. In general, the term ‘ethics denotes the theoretical analysis of ‘morale and the achievement as well as the composition of good living. The humor ethos discussed in this paper attempts to combine the seemingly contradictory elements of ethics and humor. Questioning the self-evident, distancing itself from the subject and thus taking on unusual perspectives are prominent features specific to this ethos. Usually, people living by this ethos act in a friendly, supportive and condoning way; it is therefore especially suitable for trying to create a comfortable learning environment. Finally, in order to suggest different ways of implementing humor in teaching, the following paper will discuss a perspective and an objective approach.

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