›mcsj› ist ein vielsprachiges akademisches Open Access Journal mit Peer Review. Es verrechnet keine Autorengebühren und wird von der Karl-Franzens-Universität Graz in Form eines Jahrbuches herausgegeben.

Das Journal hat sich aus der internationalen transdisziplinären Plattform Mobile Culture Studies entwickelt, die bis 2014 betrieben wurde. Als Jahrbuch wird es von wechselnden GastherausgeberInnen mit unterschiedlichen Hauptthemen realisiert. Es publiziert Originalartikel aus dem transdisziplinären Forschungsfeld der Mobile Culture Studies.

›mcsj› kommt aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich, unterhält aber enge Beziehungen zu den Sozialwissenschaften, zu Technik und Kunst.

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Kontakt

Karl-Franzens-Universität Graz

Attemsgasse 25/I, 8010 Graz, Österreich

 

Univ.-Prof. Dr. Johanna Rolshoven

+43 (0)316 380 - 2584

johanna.rolshoven(at)uni-graz.at

 

 

University of Southampton

Avenue Campus, Highfield, Southampton

SO17 1BF, United Kingdom

 

Professor Joachim Schlör

+44 (0)23 8059 - 2232

J.Schloer(at)soton.ac.uk

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Call for Papers 02/2016

Forced mobilities, new moorings.

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Volume 1: The Sea Voyage – Die Schiffsreise

In der ersten Ausgabe von “Mobile Culture Studies. The Journal” verbindet sich aktuelle Forschung über jüdische Migration mit ethnographischer und anthropologischer Mobilitätenforschung. Der gemeinsame Nenner ist die Schiffsreise, das gemeinsame Interesse gilt der kulturellen Praxis von „Menschen auf Schiffen“. Die Beiträge verbindet die Suche nach zeitgemäßen und zukunftsweisenden theoretischen und methodischen Zugängen. Angeleitet werden sie von der Untersuchung der Vielfalt an individuellen Erfahrungen und der großen Zahl relevanter Quellen.

Die Quellen reichen von Tagebüchern weiblicher Transatlantikreisender aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu Interviews mit ZeitgenossInnen, die auf Schiffen auf dem Mittelmeer leben. Sie umfassen die Reisenotizen wichtiger AnthropologInnen ebenso wie Dokumente zur aktuellen katastrophalen Situation von Bootsflüchtlingen.

Die Beiträge bringen van Genneps „Rites de Passage“ und Foucaults „heterotopia“ in Dialog mit Turners „liminality“ und den neuen „(Jüdischen) Maritimen Studien“. Gemeinsam versuchen sie zu verstehen, wie Individuen und Gruppen ihre Schiffsreise unter ganz verschiedenen zeitlichen und geographischen Bedingungen als Wendepunkt in ihrem Leben empfanden – und sie bieten Anlass zur Reflexion über die Bedeutung dieser Erfahrung zwischen hier und dort, zwischen Vergangenheit und Zukunft.